Was ist Vsg Glas
Vsg bedeutet Verbundssicherheitsglas. Dabei wird zwischen mehreren übereinanderliegenden Glasscheiben (Floatglas, oder ESG bzw. TSG Glas) Polyvinyl-Butyral-Folien (PVB) angebracht. Anschließend werden die Materialien auf über 400°C erhizt und kommen daraufhin in eine Vakuumröhre. So sind alle Scheiben mit der Folie dauerhaft verbunden. Bei einem Glasbruch hält die PVB-Folie die Bruchstücke zusammen. Je dicker die Folien dabei sind, desto stärker ist die Sicherheitseigenschaft der VSG Scheibe. Diese gehen dabei von der Abwehr von Bällen und leichten Schlägen bis hin zu Resistenz gegen Pistolenschüsse und Schlagbohrmaschienen. Besonders dickes Verbundssicherheitsglas hält sogar Explosionen stand.

Vorteile von Verbundssicherheitsglas
Durch die Zwischenfolie, welche das Glas auch beim Bruch zusammenhalten, entsteht keine Schnitt oder Verletzungsgefahr. In Deutschland muss VSG Glas bei Überkopfverglasungen unabdingbar verwendet werden um die Resttragfähigkeit zu gewährleisten. Neuerdings wird VSG aber auch vermehrt im Fassadenbau benutzt.
Einteilung der Sicherheitsklassen von VSG nach DIN Normen
Klasse A - Durchwerfensbeständigkeit. Im Kugelfalltest muss die Scheibe einer 4 kg schweren Kugel trotzen
Klasse B - Durchbrechbeständigkeit. Auf die Glasscheibe wird mit einer 2kg schweren Axt eingeschlagen. Dabei wird die Anzahl der Schläge gemessen bis ein Loch von 40 auf 40 cm entsteht.
Klasse C - Durchschussbeständigkeit
Klasse D - Explosionsbeständigkeit